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Was gesagt werden muss
Von Günter Grass
am 4.4.12 in der Süddeutschen Zeitung

Das Gedicht von Grass
und Links auf einige der Kommentare dazu
hier >>>>

Deutschland behindert die Palästinenser:
kein Zugang zum International Olive Council:

Amira Hass beschreibt in einem Artikel in Ha’aretz am 29.11.2013, dass durch die Blockade durch Deutschland und Großbritannien eine Aufnahme von Palästina in die internationale Fachorganisation für die Olivenwirtschaft International Olive Council verhindert wurde.

Die Olivenwirtschaft stellt ein Rückgrat der palästinensischen Landwirtschaft dar. Sie wird seit Jahren durch Israel massiv behindert. UN und EU haben dies wiederholt festgestellt.

Eine Fülle von Dokumenten ist vorhanden:

EU zur palästinensischen Olivenwirtschaft

OCHA Olive Harvest Fact Sheet

Bericht zur Siedlergewalt

UN Bericht zur Olivenernte 2008

UN OCHA Bericht “Protection of Civilians”

UN: Beispielstudie zu den Beschränkungen beim Zugang zum eigenen Land

Bericht eines Schweizer Aktivisten zur Hilfe bei der Olivenernte

Initiative des YMCA East Jerusalem

Eine (falsche!) Begründung für die deutsche Haltung geht auf eine Aussage von Abbas zurück, der im September 2013 gegenüber Vertretern jüdischer Gemeinden in USA, die PA wolle für die 6 bis 9 Monate der Friedensverhandlungen keine Schritte unternehmen, UN-Unterorganisationen oder UN-Konventionen beizutreten.
Da es sich beim International Olive Council nicht um so eine “gesperrte” UN-Organisation handelt, ist die Begründung falsch -- abgesehen davon, dass die --offenbar von den USA erzwungene-- “Zurückhaltung in der Wahrnehmung von Rechten durch Palästina ohnehin grob widerrechtlich ist!

Die mit absurden Behauptungen unterlegte, rechtwidrige Blockade durch Deutschland hat uns veranlasst, einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel zu senden.

Die Bundestagsabgeordnete der LINKEn Annette Groth hat eine Presseinfo zu dem Vorgang geschrieben.

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Die Nakba geht weiter! 
Das BADIL ONGOING NAKBA EDUCATION CENTRE
dokumentiert die brutale Enteignung der Palästinenser

Beispiel:
'Dead Olives & Settlements: Three Farmers in Abud'
(6.30 minutes, 2013) - ein kurzer Film, der Jan/Feb 2013
mit Bauern im Dorf Abud / Ramallah produzierte wurde

Die Häuserabrisse in und um Jerusalem gehen weiter, unvermindert, brutal, demütigend,
alle Lebensperspektiven raubend.
Hier ein Bericht vom 5. Feburar 2013
http://www.youtube.com/watch?v=7_U83yMFVFM
Das Video zeigt die Reaktionen eines Schulkindes, das bei 842841_561648117178830_1851551175_oder Heimkehr aus der Schule das Haus seiner Famile in Beit Hanina, Jerusalem, als Trümmerhaufen vorfindet -- all seine Bücher, Spielsachen, all seine Erinnerungsstücke waren offenbar eine Bedrohung der israelischen Sicherheit. 
Hier Fotos vom 5.2.13 >>>

Ein neues Unternehmen verdient Beachtung:

Made in Palestine

MADEinPALESTINE 100x100

MADEinPALESTINE.de“ – das sind Waren die direkt in Palästina hergestellt wurden. Unabhängige Produzenten, fast alle kleine Familienunternehmen aus der gesamten Westbank, bieten ihre Produkte an. Auf Grundlage sorgfältig ausgewählter Materialien setzen sie uralte Handwerkstraditionen fort und passen sie der Ästhetik der Gegenwart an. Denn nur Traditionen, die sich auch erneuern, können auch in der Zukunft bestehen.

Wir von „MADEinPALESTINE.de“ haben uns zum Ziel gesetzt, die Produzenten zu unterstützen. Darum bieten wir ihre Produkte jetzt auch auf dem deutschen Markt an. Unser Ziel ist, einerseits zum Weiterleben alter Handwerkskunst beizutragen. Und andererseits, unseren Produzenten eine eigenständige, unabhängige Existenz zu ermöglichen. Sie alle wollen von ihrer Arbeit leben, künstlerische Traditionen fortsetzen, die Palästina über Jahrhunderte geprägt haben. Dies tun sie unter schwierigen Bedingungen. Doch sie wissen auch, dass ihre Arbeit der einzig mögliche Weg ist, ein Leben in Unabhängigkeit und Würde zu führen. Darum sind wir froh, sie auf diese Weise unterstützen zu können.

mehr >>>

KopfNullnummer2

>>>Download als PDF>>>

Zu den paranoiden Anschuldigungen des Simon Wiesenthal Zentrum gegen Jakob Augstein haben wir einige Stimmen gesammelt >>>
Augstein wird auf der Liste noch übertroffen in “Antisemitizität” von Carlos Latuff;
hier einige seiner Karrikaturen >>>

Ist es antisemitisch, nicht Feind sein zu wollen?
Der Film “Wir weigern uns, Feinde zu sein”
von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde wird in Nürnberg als antisemitisch vom Gebrauch in den Schulen ausgeschlossen >>>>>>>>>>>

Was uns derzeit besonders beschäftigt:

Das Verhältnis der christlichen Kirchen zu Israel
und die reflexartige Verurteilung und Abqualifikation jeglicher Kritik von Kirchenleuten an Israel durch pro-zionistische Kreise in den Kirchen treibt neue Blüten. Ein sehr gut durchdachter, mit vorzüglichen historischen Quellen belegter und theologisch argumentierender Artikel eines pensionierten Balinger Pfarrers löst eine teils wütende Kritik in den Medien aus.

Hier eine Sammlung von Texten dazu >>>

Wichtig hierzu auch das Buch von Mark Braverman: Verhängnisvolle Scham

GAZA -- Morden und Leiden geht weiter

Was heißt es, wenn in den Medien so beiläufig von Verletzten und Toten die Rede ist?
Nur für starke Nerven:
hier eine Sammlung von erschütternden Aufnahmen aus Gaza